Erfolgreicher Testeinsatz für Marco Seefried

20. August 2018 · Allgemein

Im Rahmen des ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr Pokal testete Marco Seefried gemeinsam mit Manthey Racing den neuen Porsche 911 GT3 R für die Saison 2019. Bei diesem Testeinsatz im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft teilte sich der Bayer das Lenkrad mit Frederic Makowiecki und Lars Kern.

„Ich habe mich gefreut, dass Porsche mich für diesen ersten Test unter Rennbedingungen auf der Nordschleife mit dem neuen Porsche 911 GT3 R angefragt hat“, so Marco Seefried. „Das Auto lief das gesamte Wochenende ohne Probleme und wir konnten einen großen Teil des Testprogramms abspulen. Auch wenn unsere Position in der Ergebnisliste das nicht wiederspiegelt, war dieser Testeinsatz ein Erfolg.“

Im Qualifying zeigte das Trio mit einem Top-10-Ergebnis bereits, dass das neue Auto schnell ist. In Abstimmung mit der VLN Organisation entschied das Team, aus der Boxengasse zu starten, um nicht in den Kampf um den Gesamtsieg in der SP9-Klasse einzugreifen.

Die längeren Boxenstopps während des Rennens wurden bewusst gewählt, um das noch ausstehende Testprogramm erfolgreich zu absolvieren. Nach sechs Stunden Renndistanz überquerte der gelb-grüne Porsche die Ziellinie ohne Beschädigungen oder Zwischenfälle.

Für Marco Seefried geht es vom 15. bis 17. September zu den „Spa Six Hours“ nach Belgien. Bei der historischen Rennveranstaltung pilotiert er einen Bizzarrini aus den 60er Jahren.

Seefried meistert erstes 24-Stunden-Rennen mit Lexus

2. August 2018 · Blancpain Endurance Series

Das erste 24-Stunden-Rennen im Lexus RC F GT3 beendete Marco Seefried im hochklassigen Starterfeld auf der guten 13. Gesamtposition. Nach vier Rennen liegt die Mannschaft von Emil Frey Racing an der Spitze der Gesamtwertung des Endurance Cup.

„Insgesamt bin ich zufrieden mit unserem ersten 24-Stunden-Rennen im Lexus“, resümierte Seefried. „Wir sehen, dass es noch Verbesserungspotential gibt, aber das Auto lief wie ein Uhrwerk. Wir hatten das gesamte Wochenende über keinerlei technische Probleme.“

Den ersten Erfolg verbuchte der Lexus-Pilot bereits am Donnerstagabend. Im Qualifying fuhren er und seine Teamkollegen Albert Costa und Christian Klien unter die besten 20 und lösten damit eines der begehrten Tickets für die Superpole.

Im Rennen wurde die Aufholjagd des Teams durch kleinere Zwischenfälle unterbrochen. So warfen ein Reifenschaden infolge einer Berührung und eine Strafe wegen Überschreitens der Tracklimits die Truppe zurück. Doch die Mannschaft ließ sich davon nicht beirren und Marco Seefried überquerte nach einem starken und fehlerfreien Lauf als 13. die Ziellinie des anspruchsvollen Langstreckenklassikers im belgischen Spa.

„Natürlich wäre es schön gewesen, wenn wir an diesem Wochenende in die Top-10 gefahren wären. Aber mit diesem Ergebnis können wir bei der Premiere dennoch zufrieden sein. Nach dem heftigen Unfall von Stephane Ortelli im Schwesterauto war es für das Team nicht einfach, den Fokus ungeteilt auf das Rennen zu legen. Wir sind alle sehr froh, dass sich Stephane keine ernsthaften Verletzungen zugezogen hat“, so Seefried. „Das Rennen hat gezeigt, dass wir uns auf das Fahrzeug verlassen können. Jetzt müssen wir schauen, was beim Saisonfinale in Barcelona noch möglich ist.“

Das abschließende Rennen des Endurance Cup der Blancpain GT Series findet vom 28. bis 30. September auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya statt.

Emotionaler erster Sieg mit Emil Frey Racing und Lexus

3. Juni 2018 · Blancpain Endurance Series

Sechs Stunden, 1.000 Kilometer und am Ende ein Herzschlagfinale, aus dem Marco Seefried als strahlender Gewinner hervorging. Beim Gastspiel des Blancpain GT Series Endurance Cup sicherte sich der 42-Jährige zusammen mit Albert Costa und Christian Klien den Sieg und bescherte Emil Frey Racing und Lexus den Premierensieg in der hart umkämpften Meisterschaft.

Den dritten Lauf zum Endurance Cup wird Marco Seefried nicht als Rennen, sondern als Krimi im Kopf behalten: „Was sich hier abgespielt hat, ist kaum in Worte zu fassen“, erklärt der Lexus-Pilot. „Über die gesamte Distanz tobte ein enger Kampf um die vorderen Plätze. Als sich dann aber rund eine halbe Stunde vor Schluss herauskristallisierte, dass sich der Sieg zwischen Bentley und uns entscheiden würde, war die Anspannung im Team einfach nur noch enorm.“

Sechs Stunden lang hatten sich Seefried, Costa und Klien, die von Position vier aus ins Rennen gegangen waren, keine Fehler geleistet. „Das war unsere Grundlage, um am Ende angreifen zu können. Albert machte im Schlussstint einen Wahnsinns-Job und verkürzte Runde um Runde den Rückstand auf den Führenden“, so Seefried. In der letzten der insgesamt 172 Runden war es dann soweit: Wenige Kurven vor Schluss schnappte sich der Spanier den bis dato erstplatzierten Bentley und überquerte die Ziellinie auf Rang eins.

Der Sieg im Süden Frankreichs sorgt nicht nur für eine Extraportion Motivation im Team, sondern befördert Seefried und seine Teamkollegen nach oben in der Tabelle. Nach drei von fünf Läufen liegt der Emil Frey-Pilot mit 35 Zählern auf dem zweiten Rang. Auf die Spitzenreiter von Audi fehlen lediglich zwei Punkte.

„Herzlichen Dank an das gesamte Team von Emil Frey Racing und Lexus, die sich mit dem Einstieg in die Blancpain GT Series einer großen Aufgabe gestellt haben. Der Sieg hat gezeigt, dass die Entscheidung richtig war. Die Mannschaft ist schon über so viele Jahre dabei, die Jungs haben diesen Erfolg wirklich verdient.“

Das Rennen auf dem Circuit Paul Ricard bildete zugleich die Generalprobe für die 24 Stunden von Spa, die den vierten Meisterschaftslauf bilden. Der Langstreckenklassiker in den belgischen Ardennen gilt als größtes GT3-Rennen der Welt und findet vom 26. bis 29. Juli statt.

Punkteplatzierung für Marco Seefried in Silverstone

21. Mai 2018 · Allgemein

Das zweite Wochenende des Blancpain GT Series Endurance Cup im britischen Silverstone beendete Marco Seefried mit einer Top-10-Platzierung. Nach einer starken Leistung von Seefried und seinen Teamkollegen Christian Klien und Albert Costa im Qualifying zeigte das Lexus-Trio auch im Rennen trotz einiger Probleme eine fehlerfreie Leistung und beendete das Rennen auf Position neun.

Bereits im Qualifying bewiesen der Bayer und seine Teamkollegen, dass sie um die vorderen Positionen mitkämpfen können. Aus der zweiten Reihe gelang Christian Klien ein guter Start, sodass er nach der ersten Rennstunde auf Position vier liegend die Box ansteuerte, um an Marco Seefried zu übergeben. Aufgrund eines Problems beim Boxenstopp kam er auf Position acht zurück auf die Strecke. Nach einem von Zweikämpfen geprägten Stint übernahm Schlussfahrer Albert Costa das Steuer und sicherte dem Lexus RC F GT3 mit der Startnummer #14 die ersten Punkte im Endurance Cup.

„Wir haben mit Startposition drei eine sehr gute Ausgangsposition gehabt, die wir im Rennen dann leider nicht so umsetzen konnten, wie wir uns das gewünscht haben“, resümierte Seefried. „Nachdem im ersten Stint alles nach Plan lief, gab es beim ersten Fahrerwechsel ein Problem mit dem Schlagschrauber, was uns mehrere Positionen gekostet hat. In meinem Stint hatte ich dann Probleme mit dem Vorderreifen, die wir für den Schlussstint aussortieren konnten. Dennoch hat es für uns nur noch für die neunte Gesamtposition gereicht.“

Doch der Aufwärtstrend beim zweiten Saisonrennen lässt den Routinier zuversichtlich auf die restliche Saison blicken: „Verglichen mit dem Saisonauftakt in Monza hat das Team von Emil Frey Racing mit dem Auto einen großen Schritt gemacht. Wir sind jetzt absolut konkurrenzfähig. Für die kommenden Rennen gilt es nun, die restlichen Probleme zu beseitigen und voll anzugreifen. Glückwunsch auch an unsere Teamkollegen, die mit dem Schwesterfahrzeug die erste Podestplatzierung für den Lexus einfahren konnten!“

Bereits am 1. und 2. Juni geht es für Seefried auf dem Circuit Paul Ricard (Frankreich) mit dem 6-Stunden-Rennen des Endurance Cup weiter. Dieses Rennen dient als Generalprobe für die 24 Stunden von Spa-Francorchamps Ende Juli.

Marco

Im Langstreckensport ist Erfahrung durch nichts zu ersetzen – und das zeichnet die Karriere von Marco Seefried aus. Seit mehr als 25 Jahren ist der Motorsportler aus Bayern auf den Rennstrecken dieser Welt unterwegs und insbesondere auf der Nordschleife zuhause. Nahezu an jedem Wochenende kämpft er mit Ehrgeiz und Perfektion um Erfolge. In die Saison 2016 startete Seefried mit einem echten Highlight: Bei den 24 Stunden von Daytona konnte er sich am Steuer des neuen Audi R8 LMS den ersten Platz sichern und damit den größten Erfolg in seiner Karriere verzeichnen. Beim 12-Stunden-Rennen von Sebring stellte er seine starke Leistung erneut unter Beweis und erkämpfte sich den dritten Platz in der GTD-Klasse. Mit dem zweiten Gesamtrang bei den 24 Stunden vom Nürburgring sicherte sich der Deutsche einen weiteren wichtigen Podestplatz in gleichen Jahr – eine starke Leistung und eine überaus erfolgreiche Saison für den Profi, welche er in diesem Jahr fortsetzen will.

Wie alles begann? 1986 besuchte Marco Seefried zum ersten Mal den Norisring und sah dort ein paar Go-Kart-Fahrer. „Da war es um mich geschehen“, erinnert sich Marco. „Ich habe so lange gespart, bis ich mir mein erstes Kart kaufen konnte. Dann ging es los.“ Seefried reiste von einem Kartrennen zum nächsten, überzeugte schnell und stieg in den Formel-Sport auf. Wenige Jahre später folgten Einsätze im hart umkämpften Porsche Supercup, der im Rahmenprogramm der Formel 1 ausgetragen wird.

Mittlerweile zählt Seefried zu den gefragtesten Sportwagenpiloten weltweit und startet regelmäßig in zahlreichen nationalen sowie internationalen GT-Serien. Seine Berufung fand der gebürtige Bayer im Langstreckensport: Nirgendwo sonst sind Erfahrung und Konstanz von so großer Bedeutung. Auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings, die als wohl schwierigste Rennstrecke überhaupt gilt, gehört der Porsche-Profi nicht ohne Grund zu den absoluten Spezialisten. Auf der Berg- und Talbahn absolvierte er bereits zahlreiche Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft, fühlt sich auf den Grand-Prix-Strecken dieser Welt aber ebenso wohl.

Parallel zu seinen Renneinsätzen machte Seefried eine Ausbildung zum KFZ-Mechaniker, was ihm bei der Zusammenarbeit mit Teamkollegen, Ingenieuren und Mechanikern immer wieder zu Gute kommt. Seit 2003 arbeitet der Motorsportler außerdem als Instruktor, um sein Fachwissen, sein Know-how und seine unerschöpfliche Erfahrung mit viel Freude weiterzugeben. Für Porsche ist er regelmäßig als Testfahrer der Motorsportabteilung in Weissach im Einsatz.

  • 2018 Blancpain GT Series Endurance Cup, VLN, 24h Nürburgring
  • 2017 Blancpain GT Series, VLN, Pirelli World Challenge, China GT Championship, 24h Nürburgring, 24h Spa
  • 2016 ELMS LMGTE-Klasse, Blancpain GT Series, Tequila Patron North American Endurance Cup GTD (IMSA Sportscar Championship ), VLN, 24h Nürburgring, 24h Spa
  • 2015 WEC LMGTE-AM-Klasse, Blancpain GT Sprint Series Pro, Tequila Patron North American Endurance Cup GTD (Tudor), VLN, 24h Nürburgring
  • 2014 Blancpain GT Endurance Championship Pro-Am, Tequila Patron North American Endurance Cup GTD (Tudor), 24h Dubai, 24h Nürburgring, Asian Le Mans Series GTD, VLN
  • 2013 VLN, 24h Nürburgring, 24h Daytona, 24h Dubai, 12h Sebring, GT Open, ADAC GT Masters
  • 2012 VLN, ADAC GT Masters, 24h Nürburgring, 24h Spa
  • 2011 GT Open, 24h Nürburgring, VLN, ADAC GT Masters, Ferrari Challenge, Peroni Endurance Series
  • 2010 VLN, 24h Nürburgring, 24h Dubai, 24h Spa, VdeV, Porsche Sports Cup, Swiss Cup Endurance, Peroni Edurance Series
  • 2009 VLN, 24h Nürburgring, 12h Hungaroring, Tschechische Langstreckenmeisterschaft, Porsche Sports Cup, Swiss Cup, 6h Vallelunga
  • 2008 VLN, 24h Nürburgring, Porsche Sports Cup, Swiss Cup
  • 2007 FIA GT3, VLN, Porsche Sports Cup
  • 2006 LeMans Series GT2 Klasse, Porsche Sports Cup
  • 2005 Porsche Carrera Cup (Deutschland) 3 Rennen
  • 2004 Porsche Carrera Cup (Deutschland) 3 Rennen
  • 2003 Porsche Supercup 7 Rennen
  • 2002 Porsche Supercup
  • 2001 Renault Clio Trophy (Deutschland)
  • 2000 Renault Meganè Cup (Deutschland)
  • 1999 Rennmechaniker
  • 1998 Formel Renault 3 Rennen (Deutschland)
  • 1997 Formel Renault 5 Rennen (Deutschland)
  • 1996 Rennmechaniker
  • 1995 Kart
  • 1994 Formel König
  • 1993 Formel König
  • 1992 Kart
  • 1991 Kart
  • 1990 Kart

Saison 2018

VLN & 24h Nürburgring

  1. 24.03.2018     64. ADAC Westfalenfahrt
  2. 07.04.2018   43. DMV 4-Stunden-Rennen
  3. 14.04.2018   6h Qualifikationsrennen 24h Nürburgring
  4. 12.05.2018    24h Nürburgring
  5. 23.06.2018       60. ADAC ACAS H&R-Cup
  6. 07.07.2018      49. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy
  7. 18.08.2018      ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen
  8. 01.09.2018     41. RCM DMV Grenzlandrennen
  9. 22.09.2018     58. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen
  10. 06.10.2018     50. ADAC Barbarossapreis
  11. 20.10.2018     43. DMV Münsterlandpokal

Team: In diesem Jahr bestreitet Marco Seefried Rennen in der VLN Langstreckenmeisterschaft sowie das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gemeinsam mit dem Frikadelli Racing Team. Seit über zehn Jahren ist die „wohl schnellste Frikadelle der Welt“ fester Bestandteil der VLN und genießt unter vielen Fans mittlerweile Kultstatus. Beim 6-Stunden-Rennen der VLN startet der Deutsche für das Team von Manthey Racing.

Fahrzeug: In der aktuellen Saison geht Marco Seefried im Porsche 911 GT3 R des Teams an den Start. Der Kundensportwagen von Porsche wird von einem Vierliter-Sechszylinder-Motor angetrieben und kommt auf über 500 PS.

*bestätigte Rennteilnahmen sind fett hervorgehoben

Blancpain GT Series

  1. 22.04.2018     Monza (Italien) – Endurance Cup
  2. 20.05.2018      Silverstone (Großbritannien) – Endurance Cup
  3. 02.06.2018     Paul Ricard (Frankreich) – Endurance Cup
  4. 29.07.2018     24h Spa (Belgien) – Endurance Cup
  5. 30.09.2018     Barcelona (Spanien) – Endurance Cup

Team: Emil Frey Racing ist die Rennabteilung des Schweizer Fahrzeughändlers Emil Frey. Bereits seit den 60er Jahren engagiert sich die Mannschaft aus Safenwil im weltweiten Motorsport. Auch 2017 war Marco Seefried mit dem Team in der Blancpain GT Series unterwegs.

Fahrzeug:  Marco Seefried wird in der Saison einen Lexus RC F GT3 pilotieren. Der Sportwagen der Schweizer Mannschaft verfügt über einen über 500 PS starken 5,4-Liter-V8-Motor und ein Gesamtgewicht von 1.300 Kilogramm.

*bestätigte Rennteilnahmen sind fett hervorgehoben

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